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Investition Brautkleid: Alternativen zum teuren Neukauf

Das Hochzeitskleid gehört zur Braut wie der Ehering zum Finger. Für das Gewand werden nicht selten viele Euro ausgegeben und es bleibt oft nicht nur beim Kleid: Die passenden Schuhe, ein Jäckchen, Accessoires – und nicht zu vergessen der Schleier! – gehören ebenfalls zum Outfit der Braut. Nun trägt Frau das Kleid im Prinzip nur einmal. Doch der schönste Tag des Lebens ist für viele angehende Ehegattinnen Grund genug, in ein eigenes Brautkleid zu investieren. Für alle, die beim Kostenpunkt Hochzeitskleid gern sparen wollen, aber trotzdem einzigartig aussehen möchten, gibt es hier die besten Alternativen zum Neukauf.

 

Wie die Mutter, so die Tochter …

Es ist weit verbreitet, dass die Tochter bei ihrer Hochzeit das Brautkleid der Mutter oder sogar der Oma trägt. Voraussetzung ist natürlich, dass es in einem guten Zustand ist und passt! Kleine Änderungen können im Zweifel von einer Schneiderei schnell durchgeführt werden. Wenn du also nicht unbedingt den neuesten Hochzeitstrends hinterherjagst, stellt das Brautkleid der Mutter nicht nur eine günstige Alternative dar, sondern drückt auch eine besonders tiefe Verbindung zur Familie aus. Und da sich viele Modetrends wiederholen, kann es sogar sein, dass das mütterliche Brautkleid absolut up-to-date ist!

 

Brautkleid mieten

Wenn du pragmatisch veranlagt bist, kannst du dir das Brautkleid auch ausleihen. In jeder großen Stadt gibt es einen Brautmodenverleih. Meistens kommt neben der Leih- und Reinigungsgebühr auch noch eine Kaution dazu, die es nur zurückgibt, wenn das Kleid unversehrt geblieben ist. Wer sich ein Kleid leihen möchte, findet viele Modelle und Varianten, in manchen Läden sind gegen Aufpreis sogar Änderungen und Anpassungen möglich. Kostentechnisch ist die Palette groß, es kommt ganz darauf an, was für ein Kleid du dir wünschst. Für welches auch immer du dich entscheidest, einer Sache musst du dir bewusst sein: Du darfst es nach der Hochzeit nicht behalten!

 

Aus zweiter Hand

Viele Frauen entscheiden sich, oft einige Jahre nach ihrer Hochzeit dafür, ihr Brautkleid zu verkaufen. Vor allem, wenn sie seinerzeit viel Geld dafür ausgegeben haben. Wenn du dich auf die Suche nach einem gebrauchten Brautkleid machst, kannst du echte Schnäppchen schlagen. Es gibt Geschäfte für Second-Hand-Brautmode oder Internetplattformen. Suchst du etwas Spezielles, solltest du dich mit den aktuellen Neupreisen auskennen, um am Ende nicht zu tief in die Tasche zu greifen. Vor dem Kauf solltest du das Kleid natürlich anprobieren. Deshalb bietet es sich an, nach einer Verkäuferin in der Umgebung zu suchen. Kleiner Tipp: Es kann tausend verschiedene Gründe haben, warum eine Frau ihr Brautkleid verkauft, oftmals besteht einfach keine emotionale Verbindung mehr zu dem einst kostbaren Stück. Wer nicht damit aufhören kann, sich vorzustellen, wie, wann und von wem dieses Kleid schon mal getragen wurde und warum es nun verkauft werden soll, der entscheidet sich besser für ein neuwertiges Outfit.

Tapfere Schneiderlein

Geh einmal in Ruhe deinen Bekanntenkreis durch: Kennst du eventuell jemanden, der oder die das Schneidern erlernt hat? Selbst Hobby-Näher/innen haben schon eine Menge drauf und geben dir vielleicht einen Sonderpreis. Dann hast du nicht nur ein ganz individuelles Kleid, sondern auch einen fairen Preis. Es gibt auch viele Länder, in denen du dir günstige Kleider maßschneidern lassen kannst. Solltest du zum Beispiel zufällig in Vietnam sein und wissen, dass du bald heiratest, schau in der kleinen Stadt Hoi An vorbei. Die Schneiderinnen dort sind unglaublich schnell und gut – und die Preise wirklich niedrig. Natürlich gibt es auch einige schwarze Schafe, daher sollte man den Laden, die Stoffe und das Angebot ausreichend prüfen. Gute und günstige Schneider gibt es auch in vielen anderen südostasiatischen Ländern sowie in Osteuropa.

Kleider machen Bräute

Ob gebraucht, geerbt, geschneidert oder geliehen – wichtig ist, dass du dich in dem Kleid wohlfühlst. Jede Frau ist anders. Die einen wollen ihr eigenes Schmuckstück, das als lebenslange Erinnerung im Schrank hängen bleibt und vielleicht mal an die eigene Tochter weitergegeben wird. Für die anderen ist das Brautkleid einfach eines von vielen Hochzeitsutensilien, das an diesem einen Tag seinen großen Auftritt hat und danach keine besondere Funktion mehr erfüllt. Das muss jede für sich selbst entscheiden!

 

 

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