News

Heirate lieber ungewöhnlich … in Bremen

Bremen ist hinsichtlich Fläche und Einwohnerzahl das kleinste Bundesland in Deutschland. Doch dass es nicht nur allein auf die Größe ankommt, um von sich hören zu machen, beweisen unter anderem die Bremer Stadtmusikanten, das mittelalterliche Gängeviertel in der Altstadt, der Bremer Roland und die zahlreichen ungewöhnlichen Außenstandorte der Standesämter. Zu dem sogenannten Zwei-Städte-Staat gehört neben der Freien Hansestadt Bremen übrigens auch das rund 50 Kilometer entfernte Bremerhaven.

Traumhochzeit auf dem Wasser

In Bremen dominiert ein Fluss das Stadtbild: die Weser! Da liegt es nahe, das „Ja-Wort“ auf dem Wasser auszusprechen. Im charmanten maritimen Ambiente der 20er Jahre findet die standesamtliche Trauung auf der stilvollen Motoryacht „Nevada“ statt, auf der auch gefeiert und übernachtet werden kann. Eine weitere Möglichkeit bietet der Dreimaster „Schulschiff Deutschland“, ein ehemaliges Segelschulschiff, das für dieses besondere Ereignis geflaggt wird. Der Kapitänssalon wird erst zum Trauzimmer und später auf Wunsch zur Feier-Location. Das Paar sowie die Gäste können maritim gebettet in der Kapitänssuite beziehungsweise in 30 Doppel-Kojen direkt an Bord übernachten.

Trauung im Grünen

Grün, ja grün … wird die offizielle Trauung in den asiatischen Gewächshauswelten der botanika – und zwar zu jeder Jahreszeit. Termine werden im Standesamt Bremen-Mitte vergeben. Das Paar hat die Wahl, sich sein Versprechen im Japanischen Garten mit meterhohem Bambus, am Seerosenteich vor einer eindrucksvollen Buddha-Statur oder im Schmetterlingshaus inmitten freischwebender bunter Schmetterlinge zu geben. Je nach Location können bis zu 100 Gäste in dieses besondere Ambiente mitgebracht werden, um den wichtigen Moment des Hochzeitspaares zu begleiten.

Völlig schwerelos …

In 130 Metern Höhe befindet sich Bremens höchstes Trauzimmer und zwar in der Spitze des Fallturms. Der Turm ist nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen der Hansestadt, sondern auch Europas einziges Forschungslabor für Experimente unter Schwerelosigkeit. Hier oben können sich Paare im stilvoll eingerichteten Trauzimmer das „Ja-Wort“ geben und im Anschluss daran in der gläsernen Panorama Lounge mit ihren Gästen und einem Glas Sekt auf den schönsten Tag in ihrem Leben anstoßen.

Ja-Sagen in einem kleinen Paradies

Eine kleine urwüchsige Oase in der Seestadt Bremerhaven ist „Thieles Garten“. Bei der Parkanlage handelt es sich um einen Kunstgarten, der in den 20er und 30er Jahren von der Fotografen- und Musikerfamilie Thiele angelegt wurde. Heute wandeln nicht selten Hochzeitspaare auf den verschlungenen Pfaden – vorbei an Teichen, exotischen und heimischen Bäumen und Pflanzen sowie zahlreichen Skulpturen. Das Standesamt Bremerhaven macht diesen Weg zum Eheglück offiziell.

Fachwerkhaus-Idylle

Am Lür-Kropp-Hof in Oberneuland steht das Meta-Rödiger-Hochtiedshuus. Es ist ein Fachwerk-Hochzeitshaus, das im Jahre 2001 gebaut wurde. Trauungen führt das Standesamt Bremen-Mitte durch – und zwar an allen 365 Tagen des Jahres und zu jeder gewünschten Uhrzeit! Selbst eine Mitternachtstrauung ist gegen Aufpreis möglich. In den detailverliebten Räumlichkeiten finden bis zu 50 Personen Platz und nach der offiziellen Zeremonie kann hier auch direkt gefeiert werden.

Ringtausch im Wasserschloss

An ausgewählten Freitagen stehen die Türen des Wasserschlosses Schönebeck Heiratswilligen offen, die im stilvollen Schifffahrtssaal die Ringe tauschen möchten. Zum Feiern geht es auf Wunsch rüber in die Museums-Kate – und die Hochzeitsgesellschaft darf ruhig etwas größer ausfallen, denn im Zweifel kann das Obergeschoss direkt mit gemietet werden. Die Wurzeln des im norddeutschen Fachwerkstil erbauten Schlosses, das idyllisch in einem Park liegt, gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Wenn hier nicht gerade geheiratet wird, dient es als Heimatmuseum.

Trauung auf dem größten hölzernen Frachtsegler der Welt

Auch in Bremerhaven können sich Hochzeitspaare das Eheversprechen in einem maritimen Ambiente geben: Und zwar auf dem Restaurantschiff „Seute Deern“, das seit 1966 im Alten Hafen der Stadt liegt. Seine Geschichte begann allerdings schon im Jahr 1919, als es in Amerika als Viermastbark-Gaffelschoner vom Stapel ging. Heute ist die Kapitänskajüte der heilige Ort, an dem das Ja-Wort fällt. An Bord kann im Anschluss natürlich auch die Hochzeitsfeier ausgerichtet werden – die Räumlichkeiten zeigen sich festlich romantisch, die Gastronomie verführt mit gutbürgerlicher Küche.

Wir freuen uns über Anregungen, Ergänzungen und Kommentare

      Hinterlasse eine Nachricht

      Search