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Interessante und wissenswerte Fakten über den Brautstrauß

Der Brautstrauß ist das wichtigste Accessoire und die Grundausstattung der Braut, denn bei der Hochzeit sind die Blumen ein unersetzliches Element. Der Strauß rundet nicht nur das Hoch­zeit­s-out­fit perfekt ab, sondern er ist im Idealfall auch mit den übrigen Blumen, beispielsweise der Ansteckblume am Anzug des Mannes, und der Dekoration aufeinander abgestimmt. Daher sollte dem Brautstrauß genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der folgende Ratgeber erläutert Euch die Herkunft, Brauch und alle wissenswerten Fakten über den Brautstrauß.

Die Herkunft des Brautstraußes

Der Ursprung des Brautstraußes liegt im Mittelalter. In der Renaissance zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert ist der Strauß entstanden wobei der Grund eher unschön war. Damals war es unüblich, sich zu waschen. In den feineren Kreisen galt es sogar als ungesund und unschicklich. Stattdessen wurde zur damaligen Zeit übertrieben geschminkt und parfümiert. Dementsprechend war bei einer Hochzeit oder sonstigen großen Menschenmengen stets ein extremer Duft vorhanden. Der Weihrauch, der von der Kirche eingesetzt wurde, führte sogar dazu, dass es häufige Ohnmachtsanfälle gab. Da dies natürlich nicht wünschenswert war, entstand als Lösung der wohl duftende Brautstrauß, beispielsweise aus der Myrte, denn diese duftet stark. Im Laufe der Jahrhunderte kamen weitere Blumen dazu, zum Beispiel die Lilien, die für die Reinheit stehen, der Efeu, der die Treue symbolisiert und natürlich die rote Rose, die die wahre Liebe zum Liebe zum Ausdruck bringt.

Wer sucht den Brautstrauß am besten aus und worauf sollte hierbei geachtet werden?

Laut Tradition überreicht der Bräutigam den Brautstrauß am Tag der Hochzeit seiner Braut und er sucht ihn üblicherweise auch aus. Natürlich ist es eine Hilfe, wenn der Mann weiß, welche Blumen sich die Frau wünscht. Daher ist notfalls ein kleiner Tipp ideal. Damit kann vermieden werden, dass der Brautstrauß nicht ihren Vorstellungen entspricht. Wenn sich das Paar vor der Zeremonie nicht sieht, ist es auch möglich, dass der Vater der Braut den Strauß überreicht. Den Brautstrauß sollte hinsichtlich der Farbe, Form und des Stils zum Brautkleid und möglichst ebenso zum Anzug und der Krawatte des Bräutigams passen. Hierfür könnt Ihr beim Kauf des Brautstraußes beispielsweise eine Stoffprobe des Brautkleids mitnehmen. Die Blumen sollten jahreszeitlich passen, denn im Hochsommer vertragen manche Blumen die Hitze nicht, während bei einer Winterhochzeit beispielsweise Maiglöckchen ungeeignet sind. Wer sich unsicher ist, kann sich vom Floristen beraten lassen.

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Allgemeine Tipps für die Blumen

Klassisch werden für den Brautstrauß häufig Weiß- oder Cremetöne ausgewählt, da sie meistens zum Brautkleid sowie den Accessoires passen. Doch auch zarte Rosé- und Rottöne eignen sich gut. Beliebt sind Rosen, Tulpen, Lilien, Calla und Orchideen sowie Efeu als Grün zwischen den Blüten. Lilien und Rosen beispielsweise lassen sich sehr gut miteinander kombinieren, da diese Blumen zusammen ein vornehmes Bild ergeben, doch es gibt viele weitere optimale Möglichkeiten. Nachdem die passenden Blumen ausgewählt wurden, müssen sie noch zum Strauß gebunden werden. Es gibt verschiedene Varianten des Brautstraußes:

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Biedermeierstrauß/Kugelform

Der Biedermeierstrauß ist der absolute Klassiker unter den Brautsträußen. Er passt mit seiner einfachen, runden Form zu jedem Brautkleid und wirkt zudem sehr elegant. Bei der beliebten Zepter-Variante werden die Stiele der Blumen fest zusammen gebunden. Bei diesem Brautstrauß werden auch gern hübsche Dekoelemente wie Perlen und Satinbänder eingesetzt.

Tropfen oder Wasserfall

Brautsträuße, die als Tropfen oder Wasserfall gestaltet sind, passen aufgrund der abfließenden Form sehr gut zu langen Kleidern mit Schleppe, doch auch zu anderen Outfits ist dieser Strauß ein wunderschöner Blickfang.

Armstrauß

Der Armstrauß steht für Schlichtheit und Eleganz. Dieser Brautstrauß wirkt sehr exklusiv. Im Gegensatz zu den anderen Brautsträußen wird er in den Arm gelegt, statt in der Hand gehalten. Daraus resultiert auch der Name. Für diese Variante eignen sich beispielsweise Callas oder sonstige langstielige Blumen, die über große Blüten verfügen.

Natürlich werden vom Floristen auch andere Wünsche berücksichtigt, beispielsweise das Binden des Braustraußes zu Ringen, Herzen oder Spiralen.

Brautstrauß werfen

Der Brautstrauß wird meistens am Ende der Feierlichkeiten von der frisch Vermählten geworfen. Hierfür finden sich alle unverheirateten Frauen zusammen. Mit dem Rücken zur Gruppe stellt sich die Braut hin, um den Strauß anschließend über ihre Schulter zu werfen. Die Dame, die die Blumen fängt, soll laut Brauch als nächstes heiraten und darf den Strauß mit nach Hause nehmen. Falls Ihr es nicht möchtet, dass der echte Brautstrauß hierfür verwendet wird, da Ihr ihn vielleicht als Erinnerung an den wunderschönen Tag aufheben möchtet, gibt es auch etwas kompaktere Wurfsträuße. Der Brautstrauß sollte dann möglichst schnell getrocknet und nicht mehr ins Wasser gestellt werden. Wenn er mit Haarspray fixiert wird, behält er über viele Monate hinweg sein schönes Aussehen.

Fazit

Dies war alles Wissenswerte rund um den Brautstrauß und was es bei der Auswahl zu beachten gibt. Der Strauß gehört zu den unverzichtbaren Symbolen des Hochzeitsbrauchs und stellt die Schönheit der Liebe ganz besonders dar. Wenn Ihr diese Tipps berücksichtigt, erzielt Ihr ein stimmiges und harmonisches Gesamtbild.

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