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Heirate lieber ungewöhnlich … in Mecklenburg-Vorpommern

MeckPomm, wie das Bundesland auch liebevoll genannt wird, liegt im Nordosten von Deutschland. Und dort befindet sich auch die Ostsee. Insgesamt 1.712 Kilometer Küste verzeichnet die Region – perfekt für Paare, die sich eine Trauung mit Blick auf das Binnenmeer wünschen.

Die Standesämter haben sich darauf eingestellt und bieten mit Leuchttürmen, Seebädern und Stränden wunderschöne Außenstandorte für das offizielle Ja-Wort an. Aber auch innerhalb des Bundeslandes gibt es ungewöhnliche Locations für die standesamtliche Trauung.

 

Zeremonie mit besten Aussichten

Der Rettungsturm im Ostseebad Binz auf Rügen ist ein offizieller Außenstandort des Binzer Standesamtes. Der einzigartige Blick auf die Kreidefelsen, die Ostsee und den feinen weißen Sandstrand sind gute Gründe, sich hier das Ja-Wort zu geben.

Aber auch die eindrucksvolle Hyperschalenkonstruktion des Rettungsturmes kann sich sehen lassen: Sie stammt vom Binzer Architekten Ulrich Müther, der seinerzeit mit seinen Schalen-Bauwerken weltweit berühmt wurde.

 

Trauung im nördlichsten Standesamt Deutschlands

In rund 20 Metern Höhe könnt ihr euch im Schinkel-Leuchtturm an der Steilküste am Kap Arkona trauen lassen. Zum Sektempfang geht es dann auf die Glaskuppel, von wo aus ihr einen einmaligen Blick auf das Meer und eine entsprechend schöne Hintergrundkulisse für eure Hochzeitsfotos habt.

Das zuständige Standesamt ist das Amt Nord-Rügen. Wahlweise bleibt ihr für die Hochzeitsnacht auch direkt im Leuchtturmwärterhaus. Es ist übrigens der zweitälteste Leuchtturm an der deutschen Ostseeküste.

 

Unter freiem Himmel am Strand

Wenn ihr schon immer davon geträumt habt, mit Sand zwischen den nackten Zehen und begleitet vom Meeresrauschen euren Bund der Ehe zu schließen, seid ihr auf der Insel Usedom beim Standesamt Seebad Ahlbeck genau richtig.

In den Sommermonaten findet die Trauung auf Wunsch in einem festlich geschmückten Zelt direkt am Strand statt. Weitere Möglichkeiten für eine Trauung am Ostseestrand gibt es beispielsweise auch auf Rügen im Ostseebad Göhren und in Heiligendamm.

 

„Schiff Ahoi!“ auf dem Schweriner See

In Schwerin, in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, habt ihr unter anderem die Möglichkeit, euch auf einem Schiff der Weißen Flotte offiziell trauen zu lassen. Mit rund 50 Gästen geht die Party im Anschluss auf Wunsch auch direkt an Bord weiter.

Der Schweriner See mit der Schlossinsel ist eine überaus romantische und malerische Kulisse. Ein weiteres schwimmendes Standesamt ist der Mississippi-Dampfer MS River Star des Standesamtes Darß/Fischland.

 

„Ja!“ sagen im „Rasenden Roland“

Beim Standesamt Mönchgut-Granitz könnt ihr auf den Rädern der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ heiraten. Das ist bestimmt nicht nur für Eisenbahnfreunde ein einmaliges Erlebnis! Im festlich geschmückten Salonwagen findet die offizielle Zeremonie statt und danach rollt die Bahn durch die wunderschöne Landschaft der Insel Rügen.

Auch beim Standesamt Kühlungsborn geht es für Dampfbahnromantiker auf die Gleise und zwar in einem historischen Personen- oder offenem Güterwagen der mecklenburgischen Bäderbahn Molli. Die Trauung ist alternativ auch im Bahnhof in der Schalterhalle möglich.

 

Natur pur inmitten von Seen

Für Naturfreunde, die jeglichem Trubel entfliehen möchten: Mitten in die Mecklenburgische Seenplatte bringt euch das Standesamt Feldberger Seenlandschaft. Ob im romantischen Kurpark oder im idyllisch gelegenen Jagdschloss Waldsee – auf einem Steg, der weit in das Wasser hineinreicht, werdet ihr gebeten, euch das Eheversprechen zu geben. Neben euren Gästen werden auch das klare Wasser, der weite Himmel und die unberührte Natur Zeugen von eurem Ja-Wort sein.

 

Kleine, feine Zeremonie in der Salzhütte

Wenn ihr euren größten Tag im kleinsten Standesamt Mecklenburgs verbringen möchtet, könnt ihr euch in der Salzhütte in Koserow auf der Insel Usedom das Ja-Wort geben.

Bis zu acht Personen passen in „Uns Fischers Arbeitshütt“, es wird also auf jeden Fall eine Trauung im kleinen Kreis werden! Früher diente die Salzhütte den Fischern als Lagerraum während der Heringszeit – heute ist sie ein Museum sowie eine beliebte Location für Eheschließungen jenseits großer Gästemassen.

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