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Gute Aussichten für die Ehe: Die Deutschen sind heiratswillig!

Es gibt Jahre, da hat man das Gefühl, dass auf einmal der ganze Freundes- und Bekanntenkreis heiratet. Eine Einladung jagt die nächste. Und dann gibt es Zeiten, in denen gefühlt keiner vor den Traualtar tritt. Vielleicht, weil inzwischen ja viele bereits verheiratet sind. Oder vielleicht auch, weil einige beschließen, ohne offizielles Ja-Wort zusammenzuleben. Wollen die Deutschen denn überhaupt noch heiraten? Und was ist ihnen bei einer Hochzeit wichtig? Worauf achten sie bei der Planung? So pauschal kann man das nicht beantworten, aber eine Umfrage des Meinungsinstituts forsa hat im Auftrag von CosmosDirekt im Jahre 2015 rund 3.050 Personen diese Fragen gestellt. Unter den Befragten waren Ledige, Verheiratete sowie Geschiedene. Das Ergebnis zeigt, dass sich die Menschen doch in vielen Punkten einig sind, wenn es um das Thema Hochzeit geht.

Sind die Deutschen heiratswillig?

57 % der Befragten würden mit dem Richtigen oder der Richtigen an ihrer Seite „Ja, ich will!“ zu einer Hochzeit sagen. Schaut man sich diese Heiratswilligen mal ein wenig genauer an, ist zu erkennen, dass die Bereitschaft, den Bund der Ehe zu schließen, mit zunehmendem Alter abnimmt: Während sich 89 Prozent der unter 35-Jährigen vorstellen können, verheiratet zu sein, sind es bei den über 50-Jährigen deutlich weniger: 79 Prozent von ihnen würden nicht mehr bzw. nicht noch einmal vor den Traualtar treten.

Warum heiraten die Deutschen?

Am Ende siegt die Liebe: 89 % der Heiratswilligen würden aus Liebe heiraten – das sei für sie der wichtigste Grund. Das Eheversprechen ist für die meisten also nach wie vor ein Liebesversprechen. Laut Umfrage gibt es daneben aber weitere Motive für eine Vermählung:

  • Erlangung zusätzlicher Rechte, z.B. Besuchsrecht im Krankenhaus (78 %)
  • Vorhandensein eines gemeinsamen Kindes (67 %)
  • Planung eines gemeinsamen Kindes (64 %)
  • Erlangung finanzieller/steuerlicher Vorteile (56 %)
  • aus religiösen Gründen (17 %)

Tradition soll Tradition bleiben

So aufgeschlossen und modern sich die Menschen von heute zeigen, dreht es sich um die eigene Hochzeit, darf es ruhig etwas traditionell zugehen. So sind 47 % der unverheirateten Heiratswilligen der Meinung, dass der Mann den Antrag machen sollte. Für 52 % spielt es keine Rolle, wer die entscheidende Frage stellt. Jedoch gab niemand an, dass es auf jeden Fall die Frau sein sollte, die den Partner um seine Hand bittet. Auch hinsichtlich althergebrachter Hochzeitsbräuche lassen die Befragten erkennen, dass sie die alten Gewohnheiten aufrechterhalten wollen: Das Anschneiden der Hochzeitstorte ist für 55 % der wichtigste Brauch, gefolgt vom Hochzeitstanz (51 %), vom Werfen des Brautstraußes (46 %) und vom Junggesell(inn)enabschied (34 %).

Wofür wird das meiste Geld ausgegeben?

Die Umfrage zeigt, wie wichtig den Menschen von heute eine Hochzeitsparty ist, denn fast die Hälfte würde daran nicht sparen wollen. Bei den unter 35-Jährigen sind es sogar 55 %. Die Bereitschaft, in das gesellige Event zu investieren, ist damit deutlich höher, als viel Geld für die Eheringe, die Flitterwochen oder das Hochzeitskleid in die Hand zu nehmen. Nicht nur, um die Ausgaben für die Feier wieder reinzukriegen, sondern auch, um für die Zukunft zu sparen oder sich einen Wunsch zu erfüllen, würden sich 72 % der Heiratswilligen zur Hochzeit am meisten über Geldgeschenke freuen. Jedes zweite deutsche Ehepaar besitzt und verwaltet übrigens ein gemeinsames Konto.

Ab in die Flitterwochen!

Den klassischen Liebesurlaub am Strand – den wünschen sich 42 % der ledigen Heiratswilligen, sollten sie mal vor den Traualtar treten. 19 % würden eine Rundreise und 14 % eine Kreuzfahrt vorziehen. Für 2 % stünden Flitterwochen nicht zur Debatte. Schaut man sich die Umfrageergebnisse der Verheirateten an, wird deutlich, wie sehr sich Wunsch und Realität manchmal unterscheiden: Für mehr als die Hälfte gab es kein Honey Moon. Nur 13 % machten einen Strandurlaub, 7 % eine Städtereise, 6 % eine Rundreise am anderen Ende der Welt und 1 % eine Kreuzfahrt.

Quelle: http://bit.ly/cosmosdirekt-liebesheirat

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