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Einwegkameras – Hochzeitsfotos leicht gemacht

Der Gang zum Standesamt ist beendet und die kirchliche Trauung erfolgreich vollzogen. Das Hochzeitspaar und seine Gäste ziehen sich zum Feiern in ein Restaurant  zurück. Alles wartet gespannt auf die Eröffnung des Hochzeitsbuffets und das Anschneiden der Hochzeitstorte. Eine ideale Gelegenheit, um sich bei den Gästen für Ihr Kommen zu bedanken, könnte jetzt im Verteilen von Einwegkameras bestehen.

Bilder einfach selber machen

„Warum das?“, wird sich mancher an dieser Stelle vielleicht fragen. „Ich habe doch bereits einen Fotografen engagiert, der sich um die offiziellen Hochzeitsbilder kümmert. Warum sollte ich noch mehr Fotos haben wollen?“ Die Antwort liegt auf der Hand. Es geht um die persönliche Note.  Ein Heer aus Hobbyfotografen eröffnet unter Umständen ganz neue, spritzige Perspektiven auf das Hochzeitsevent. Auf der anderen Seite wird jedem einzelnen Gast suggeriert, wie wichtig seine Anwesenheit für das Gelingen der Feierlichkeiten ist.

Es lebe das Überraschungsmoment

Der besondere Clou einer Einwegkamera besteht im Überraschungsmoment. Das Hochzeitspaar und seine Gäste sehen vorab nicht, welche Bilder geschossen worden sind. Auf diese Weise avanciert das erstmalige Betrachten  der entwickelten Bilder zu einem ganz besonderen Highlight. Die Gäste können daran beteiligt werden, indem die Bilder mit einer persönlichen Widmung versehen und postalisch auf ihre vorgegebene Reise geschickt werden. Oder man veranstaltet einfach eine Fotosession mit den Gästen, wo diese ihre Schappschüsse gemeinsam mit dem Brautpaar betrachten können.

Bei Einwegkameras, auch Wegwerfkameras genannt, handelt es sich um einfache Suchkameras, bei denen der Film normalerweise nicht gewechselt werden kann. Sie werden als ganzes in ein Fotolabor gegeben, wo der Film entwickelt und das Gehäuse in der Regel entsorgt wird. Die ersten Einwegkameras wurden Anfang der 1990er Jahre von  Fujifilm auf den Markt gebracht und bestanden aus einem verklebtem Kartongehäuse mit einer Fixfokus-Kunststofflinse. Im weiteren Verlauf folgten Modelle mit integriertem Blitz, bei denen in der Regel ein Kleinbildfilm mit 27 Bildern zum Einsatz gelangte und die bis heute gebräuchlich sind.

In diesem Sinne: Let’s photograph!

 

 

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