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Die Sitzordnung – denn Ordnung muss sein

Kaum ein Thema wird im Vorfeld einer Hochzeit so häufig diskutiert wie die Sitzordnung.

Zwei Familien, verschiedene Freundeskreise; die Gästeschar ist meist groß und nur selten kennt jeder jeden. Auch Ihr fragt Euch sicherlich: Wer soll neben wem sitzen? Wer kennt sich, wer versteht sich gut, wer kann sich gar nicht riechen? Schließlich verbringen die Gäste einige Zeit an ihrem Platz, und Ihr wollt bestimmt niemandem mit einer falschen Sitzplatzwahl die Laune vermiesen. Was Ihr bei der Sitzordnung beachten solltet, damit die Stimmung auf Eurer Hochzeit hervorragend und nicht von einer kleinen Unbedachtheit ruiniert wird, erfahrt Ihr hier!

Da bei der Sitzplatzplanung viel Fingerspitzengefühl gefragt ist und sicher der eine oder andere Plan wieder über den Haufen geworfen wird, solltet Ihr unbedingt frühzeitig mit den Überlegungen beginnen – nämlich dann, wenn es eine vorläufige Gästeliste gibt. Sobald feststeht, dass Ihr heiraten werdet, schreibt Ihr diese und nutzt sie als Grundlage für die Suche nach einer geeigneten Location und für die Planung einer Sitzordnung. Denn bevor Ihr die perfekte Feierlocation finden könnt, müsst Ihr erst die ungefähre Anzahl Eurer Gäste wissen. Wie die Gästeliste, die Ihr in den folgenden Wochen immer wieder überarbeitet, bis die finale Gästeauswahl feststeht, überdenkt Ihr auch die Sitzordnung.

Erst die Tischordnung, dann die Sitzordnung

Wenn der Ort Eurer Feier feststeht, stellt sich die Frage nach der Tischordnung. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten, von der großen Tafel über T- und U- Form bis hin zu freistehenden Tischen. Welche Tischordnung sich am besten eignet, ist vor allem von Eurer Location abhängig. Solltet Ihr noch keinen fixen Ort haben, könnt Ihr die Sitzordnung der Einfachheit halber erst einmal mit der 8 Plätze-Methode planen, das heißt mit freistehenden Tischen, an denen sich jeweils acht Plätze befinden.

Das Vorgehen dabei ist einfach: Die Gäste werden in Gruppen zu je acht Personen aufgeteilt und an den Tischen platziert. Wichtig ist die Zusammenstellung der Personengruppen, diese stellt den aufwendigsten Teil der Sitzplatzplanung dar! Überlegt, wer sich gut verstehen könnte, und mischt ruhig auch einander Unbekannte miteinander – das vermeidet Grüppchenbildung! Bei Unsicherheiten könnt Ihr auch bei den betroffenen Gästen nachfragen. Ist das zur Zufriedenheit aller gelöst, ist der Großteil der Detailfragen bereits geklärt. Denn das Gute an der Methode ist, dass man mit dieser Grundplanung auch auf abweichende Tischordnungen reagieren kann, da die Gruppen einfach beibehalten werden können.

Aber wer sitzt wo?

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr teilt Euren Gästen mit Platzkärtchen feste Plätze oder nur einen bestimmten Tisch zu, an dem sie dann eine freie Platzwahl haben. In beiden Fällen solltet Ihr unbedingt am Eingang einen Plan Eurer Sitzordnung aufstellen, damit die Gäste bei der Suche nach ihrem Platz nicht orientierungslos durch die Location irren müssen.

Die nächste Detailfrage ist etwas komplizierter: Wer sitzt wo? Um das festzulegen, ist es am einfachsten, bei dem Brauttisch anzufangen. Hier sitzen neben dem Brautpaar traditionell die Familien von Braut und Bräutigam – zumindest die engsten Angehörigen – sowie die Trauzeugen. Doch Traditionen sind da, um gebrochen zu werden – heutzutage sitzen meist die Trauzeugen und engsten Freunde an dem Tisch. Es ist Euer Tag, deswegen entscheidet Ihr, wer an Eurem Tisch sitzen und in Eurer Nähe sein soll. Achtet aber darauf, dass der Brauttisch für alle gut sichtbar ist!

An den weiteren Tischen sitzen Familie und Freunde, wobei die dem Brauttisch nächstgelegenen Tische in der Regel den engen Angehörigen vorbehalten sind. Das ist auch eine mögliche Option bei komplizierteren Familienstrukturen. Bezieht außerdem auch Ältere, Singles und kleine Kinder sinnvoll in Eure Planung mit ein (kein „Abstelltisch“!) und beachtet dabei Dinge wie eine gute Erreichbarkeit des Platzes und die dort herrschende Lautstärke. So sorgt Ihr garantiert für eine entspannte Atmosphäre!

Wir freuen uns über Anregungen, Ergänzungen und Kommentare

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